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Trinkwasser für die Menschen in Aleppo

09.02.2018

Mehr als 4 Jahre dauerten die blutigen Kämpfe in Aleppo, bis im Dezember 2016 weite Teile befreit werden konnten. Die Menschen können seitdem langsam wieder aufatmen und versuchen, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Die Wasserversorgung ist ein grosses Problem. Aramaic Relief bringt mit einem Wassertankwagen frisches Trinkwasser zu den Menschen in die Stadt.
 
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In Syrien jährt sich der Krieg bereits zum sechsten Mal. Millionen von Menschen wurden in den letzten Jahren vertrieben, viele mussten wiederholt fliehen. Der Krieg zählt bis heute über 400‘000 Todesopfer. Eine der am meisten betroffenen Städte ist Aleppo. Dort ist die humanitäre Not riesig. Die Stadt, die vor dem Krieg über zwei Millionen Einwohner zählte, ist heute ein einziger Trümmerhaufen. Es fehlt an allem. Fliessendes Wasser fehlt in vielen Teilen der Stadt. Strom gibt es täglich nur ca. 2-4 Stunden, wenn überhaupt. 

Sauberes Wasser
Seit Kriegsbeginn wurde Wasser als Waffe benutzt. Quellen wurden beschlagnahmt, Leitungen und Pumpen zerstört. Der Wassermangel macht die Menschen krank. Die UN (United Nations) hat bereits viel unternommen und Brunnen und Pumpstationen bereitgestellt. Trotz all dieser Anstrengungen können nach wie vor viele Menschen nicht mit sauberem Wasser versorgt werden.

Besonders betroffen sind ältere und kranke Menschen, die nicht im Stande sind, selbst Wasser zu schöpfen. Mit dem Wassertankwagen können gerade solche Menschen und weitere notdürftige Familien versorgt werden. Jeden Tag ist der Wassertankwagen in Aleppo unterwegs und liefert sauberes Trinkwasser.

Seit 2013 in Syrien aktiv
Aramaic Relief hilft den Kriegsopfern und Binnenvertriebenen mit verschiedenen humanitären Hilfsprojekten. Dieser Wassertankwagen ist ein weiterer Meilenstein der intensiven Arbeit des humanitären Hilfswerks.

Die Stiftung NAK-Humanitas unterstützte die Beschaffung des Wassertankwagens mit einem Beitrag von CHF 10‘000.-.